Wer steht hinter Börsenprisma

Mein Weg von der Faszination zur Strategie

Vom Verstehenwollen zum Investieren

Ich bin Jahrgang 1983 – Vollblut-Ingenieur und von Natur aus jemand, der Dinge verstehen möchte, statt sie einfach hinzunehmen. Diese Neugier hat mich schon früh begleitet und schließlich auch zur Börse geführt. Mich fasziniert, wie aus Zahlen, Nachrichten und menschlichem Verhalten ein komplexes System entsteht, das dennoch klaren Regeln folgt, wenn man sie erkennt. Diese Suche nach Struktur und Verständnis ist bis heute der Kern meines Handelns – beruflich wie an den Finanzmärkten.

Die ersten Jahre – Faszination trifft Realität

Aufgewachsen bin ich nach dem Mauerfall in Deutschland – dem Land mit unbegrenzten Möglichkeiten, zumindest aus der Sicht des damaligen Ostblocks. Ende der 90er war die Börse in aller Munde. Der „Neue Markt“ boomte und selbst Fernsehwerbung machte vor Aktien keinen Halt.

Damals hatte ich kaum Geld, aber großes Interesse und Neugier. Ich begann, Börsennachrichten zu verfolgen und sah den Dotcom-Hype ebenso wie den Crash als Zuschauer. Mit 19 Jahren habe ich angefangen mit Turbozertifikaten auf den fallenden DAX zu spekulieren. Der Start war spektakulär – in kurzer Zeit konnte ich mein Kapital fast verzwanzigfachen. Viel war es nicht, aber für einen Schüler war das riesig. Natürlich habe ich mir davon mein erstes Auto gekauft.

Was ich damals nicht wusste: Mein Erfolg beruhte auf purem Glück. In den folgenden Jahren habe ich die meisten Gewinne wieder verloren. Rückblickend war es eine teure, aber wertvolle Lektion.

Wichtige Lektionen - Lernen aus Rückschlägen

2008 erlebte ich die Lehman-Pleite als junger Aktionär. Ich hatte Aktien zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt verkauft – beeinflusst von Börsenweisheiten und selbsternannten Finanzgurus, die ich nicht wirklich verstanden hatte. Gleichzeitig stand ich kurz vor dem Abschluss meines Maschinenbau-Studiums. Diese Zeit war prägend: Sie hat mich Demut gelehrt und gezeigt, dass Erfolg an der Börse mehr braucht als Bauchgefühl oder Ratschläge anderer.

Mit dem Berufseinstieg blieb mein Interesse an der Börse bestehen. Ich suchte Rat bei meiner Hausbank, in der Hoffnung, fundierte Anlagestrategien von Experten zu finden. Stattdessen bekam ich Fonds verkauft – ob gut oder schlecht, stand auf einem anderen Blatt. Spätestens die jährlichen Renteninformationen und einige fragwürdige Beratungsgespräche öffneten mir die Augen:
Kümmere dich selbst um dein Geld, sonst tun es andere. Aber nicht in deinem Sinne!

Vom Ausprobieren zum Verstehen

Als Ingenieur bin ich es gewohnt, Dinge zu verstehen, zu optimieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Also vertiefte ich mein Wissen Schritt für Schritt, las verstärkt Fachliteratur, besuchte Seminare und setzte mich intensiver mit verschiedenen Handelsansätzen auseinander. Über Jahre hinweg beobachtete ich die großen Indizes, analysierte Märkte und testete zahlreiche Strategien – viele davon entpuppten sich rückblickend als reines Glücksspiel.
Nach und nach baute ich ein durchdachtes Portfolio auf und begann 2017 eine professionelle Trading-Ausbildung. Mein Ziel war klar:
Weg vom Bauchgefühl, hin zu einem strukturierten, prozessorientierten Handel, der neben dem Beruf umsetzbar ist.

Heute – Gelassenheit, System und Weitergabe von Wissen

Seit Abschluss meiner Trading-Ausbildung bin ich Jahr für Jahr profitabel und folge einem klaren System, das zu meinem Leben passt. Ich handle nicht ständig, sondern nach klaren Regeln und Prozessen. Gewinne werden reinvestiert – der Zinseszinseffekt erledigt den Rest.

Heute ist es mir ein persönliches Anliegen, meine Erfahrungen weiterzugeben. Ich möchte Einsteigern helfen, typische Fehler zu vermeiden, und auch Fortgeschrittenen neue Denkimpulse geben. Mein Ansatz ist praxisnah, ehrlich und aus der Realität eines Berufstätigen heraus entwickelt – nicht aus dem Lehrbuch.

Warum ich das mache

Mich treibt der Gedanke an, dass jeder die Chance hat, seine finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen – auch mit wenig Zeit. Was man dafür braucht, sind keine komplizierten Geheimtipps, sondern Struktur, Geduld und ein klares System.

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